Stipendiaten der Heinz-Kühn-Stiftung bloggen ihre Recherchen und Erlebnisse.

Süßer Schleim

Kakao ist schleimig. Wenn die frisch geernteten Kakaobohnen im Zentrum der Kooperative in El Hormiguero ankommen, sind sie noch umhüllt von ihrem Mantel aus süßem Fruchtfleisch. Mandel große Bohnen in weißem Schleim. Felix Vargas schüttet die Kakaofrüchte aus den Plastiksäcken, in denen sie angeliefert wurden, in flache, breite Holzkisten, die er mit Bananenblättern ausgekleidet hat.

Felix Vargas

Die Hefe aus den Blättern treibt die Fermentierung an. „Wir müssen genau die Temperatur messen“, sagt Don Felix.

Gut eine Woche fermentieren die Bohnen im eigenen Fruchtfleisch. Die Temperatur in der Kiste steigt, das Fruchtfleisch verschwindet. „35 Grad, 40 Grad, steigt die Temperatur über 45 Grad kommen die Bohnen raus.

Kakaobohnen müssen jede halbe Stunde gewendet werden

Als nächstes packt er die Bohnen zum Trocknen in eine Art Treibhaus. Alle 30 Minuten mischt er die Bohnen durch, damit sie gleichmäßig trocknen. Auf dem Kopf hat er eine blaue Mütze mit der

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Aufschrift „Rittersport Amigos“. Der deutsche Schokoladenhersteller ist der Abnehmer der Kakaobohnen. Die Kooperative in El Hormiguero gehört zu einem Projekt, bei dem der deutsche Schokoladenhersteller mit den Entwicklungsorganisationen DED (Deutscher Entwicklungsdienst) und GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) zusammenarbeitet.

Fast 20.000 Euro wurden in den Aufbau der Kakao-Kooperative investiert, die am Rande des Biosphärenreservats Bosawas liegt – einem einzigartigen Ökosystem, Zentralamerikas größtem Regenwald. Damit soll eine

langfristige Lieferbeziehung entstehen, die Armut vermindert, die Natur schont und gute Schokolade produziert.

Der Leiter der Kooperative, Eloy Soza, ist stolz auf die gute Qualität des Kakaos. Rittersport sei zufrieden mit dem Kakao aus El Hormiguero und zahle sogar mehr als den Weltmarktpreis: 131 US-Dollar für einen Sack, umgerechnet fast einen Euro pro Pfund. Mehr als 70 Cent davon gehen direkt an die Produzenten, mit dem Rest finanziert die Kooperative die Verarbeitung, den Transport und sichert das Risiko ab.

Eloy Soza – Leiter der Kakao-Kooperative

Die Konsumenten sollen wissen woher der Kakao kommt

Die Kooperative läuft seit knapp einem Jahr, die meisten der Kleinbauern stellen nun ihre Plantagen auf organische Produktion um, der Schutz der Natur ist für die Kooperative wichtig – allein schon, weil viele Flüsse ihre Quellen dort haben und die Felder der Bauern bewässern. „Wenn wir das Naturreservat nicht

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schützen, dann verlieren wir das Wasser. Und ohne das Wasser haben wir hier nichts mehr.“

Trotzdem hat Eloy Soza seine Zweifel: „Wer kontrolliert die internationalen Märkte? Und bis wann lassen die Märkte Gewinnspannen zu, die zum Schutz der Umwelt beitragen?“ Deswegen will die Kooperative sich daran beteiligen, dass Bosawas auch zu einer Marke für Produkte aus der Region wird: „Ich fände es super, wenn der Konsument wüsste, woher das Produkt kommt, das er kauft. Und wenn er wüsste, dass er, wenn er einen fairen Preis bezahlt, auch dazu beitragen kann, die Biosphäre zu erhalten.“

Kakaoernte – kleine Portionen das ganze Jahr

Die langfristige Perspektive ermuntert die Kleinbauern in der Kooperative einzusteigen: Augustín Cano hat auf knapp 2 Hektar Kakaobäume gepflanzt. Vor zwei Jahren hat er das Feld in Sichtweite seines Haus angelegt. Noch sind die Pflanzen klein, aber in einem Jahr hofft er auf die erste Ernte: „Das ist gute Arbeit, da kann man viel von profitieren.“ Bisher hat er Reis, Mais und Bohnen angebaut. „Aber davon hat man nicht viel, das reicht gerade mal für die eigenen Mahlzeiten.“

Augustín Cano

Mit seiner Frau und seinen 4 Kindern wohnt er in einem einfachen Holzhaus. Zwei Zimmer auf Stelzen, eine halbe Stunde Fußmarsch von der nächsten Straße entfernt. Unten gibt es Platz für Tiere, ein paar Hühner picken im Staub auf der Suche nach heruntergefallenen Maiskörnern. „Unser größtes Problem ist die Trockenheit, die uns gerade ärgert, wenn das so weiter geht, dann könnten sogar ein paar Bäume vertrocknen.“

Größtes Problem: Trockenheit

Für den Kakaobauern ist einer der größten Vorteile, dass er nicht auf ein bis zwei Ernten im Jahr warten muss, sondern permanent ernten kann: „Der Kakao trägt monatlich Früchte, keine großen Mengen, aber etwas.“ Die Felder mit Mais und Bohnen folgen einem anderen Erntezyklus, sie geben große Mengen, aber maximal dreimal im Jahr. Und wenn die Trockenheit oder eine Plage diese Ernte zerstört, dann ist die Investition in die Aussaat verloren. Kakao anzubauen sei auch nicht so teuer, man müsse sich nur gut um die Pflanzen kümmern: „Wenn es gut läuft, dann muss ich auch nichts anderes mehr anbauen, dann konzentriere ich mich auf den Kakao.“

Kakaofeld am Horizont

Und Don Felix braucht dann wahrscheinlich bald Unterstützung im Zentrum der Kooperative: „Wenn viel Kakao reinkommt, renne ich die ganze Zeit hin und her.“ Er wühlt in einer der Trockenkisten. In der Sonne verändert der Kakao noch mal sein Aroma, erläutert er und beißt auf eine Kakaobohne:

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„Lecker, nicht zu bitter. Der ist gut.“

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