Stipendiaten der Heinz-Kühn-Stiftung bloggen ihre Recherchen und Erlebnisse.

Am 30. Januar – vor 2 Monaten berichtete ich über den Goldabbau in der Wasa – Region in Ghana. Die dortige Landbevölkerung leidet unter den Folgen wie Umweltverschmutzung, fehlendes Trinkwasser und Umsiedlungen. Seitdem hat sich etwas getan.

Die Iduapriem  – Mine von AngloGold Ashanti dem größten Goldkonzern im Land wurde im Februar von der ghanaischen Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency)  stillgelegt.  Der Grund dafür war, dass das Rückhaltebecken, das durch den Goldabbau durch Zyanid verseuchtes Wasser  sammelt, fast voll ist. Erst wenn der Konzern das Wasser abgepumpt, oder einen neuen Damm gebaut hat, darf die Produktion wieder aufgenommen werden.

Außerdem hat das Parlament beschlossen, die Förderabgaben von 3 auf 5% zu erhöhen. Nur der Präsident muss das neue Gesetz noch unterzeichnen.

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