Johan von Mirbach – Ghana

Am 30. Januar – vor 2 Monaten berichtete ich über den Goldabbau in der Wasa – Region in Ghana. Die dortige Landbevölkerung leidet unter den Folgen wie Umweltverschmutzung, fehlendes Trinkwasser und Umsiedlungen. Seitdem hat sich etwas getan.

Die Iduapriem … Weiterlesen

„Hier, direkt hinter dem großen Baum dort, da fing mein Land an,“ erklärt James Sapong, und zeigt mit dem Finger auf eine riesige Geröllhalde, „da standen früher Palmen, Ananasbüsche, Yamstauden, Orangen- und Papayabäume, ich habe damit meine Frau und meine 5 Kinder ernährt, jetzt habe ich nichts mehr.“ Vor einem halben Jahr  begruben riesige Bagger der Goldfirma Anglo Gold Ashanti sein Land unter den Geröllmassen, die beim Goldabbau anfielen. Der Konzern bot ihm 7400 ghanaische Cedi (ca. 3700 Euro) Entschädigungszahlung an, doch er lehnte ab.

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As the president of the Western House of Chiefs for the last 8 years and the Vice-President of the National House of Chiefs for 6 years Awulae Attibrukasa (48) spoke about his concerns about the recent oil discovery and building of the first platforms offshore. The oil found of the summer of 2007 for the Ghanaian coast contains about three billion barrels. The oilfield is situated offshore around Cape Three point and in December 2009 the exploration and building of the first oil platforms started. Many concerns about the possible negative effects of the oil found where given by Awulae Attibrukasa. He criticised on the government in earlier meetings and publications.

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Ohne größere Effizienz und eine höhere Industrialisierung der Landwirtschaft kann Ghana international nicht mithalten.  Es ist für Produzenten im Land nicht nur problematisch, Produkte zu exportieren, aufgrund der niedrigen Einfuhrzölle sind Importprodukte oft billiger, als die im Land hergestellten Güter.

Der Tomatendosenfabrikant Kwabena Adu Gyamfi hat bittere Erfahrungen gemacht. Doch sein Problem waren nicht die Importe, sein Problem waren die Produktionsbedingungen in Ghana.

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Eric de Vaan wollte 2 Monate an einem AIDS – Präventionsprojekt in Kumasi, der zweitgrößten Stadt in Ghana teilnehmen. Er und 7 andere sollten an Schulen über die Gefahren von ungeschütztem Geschlechtsverkehr informieren. Für sein Engagement zahlte er 200 Euro, dafür sollte er ein Dach über dem Kopf erhalten. Weiterlesen

„Klar, kommt vorbei“, sagt Helmut Lutz sofort auf die Frage, ob es möglich sei, seine Papayafarm zu besuchen, „wir treffen uns um 9 auf dem Parkplatz der Accra Mall, von da sind es 3 Stunden bis zu meiner Plantage in der Voltaregion.“ Der 50-jährige ist Ghanas größter Papayaexporteur. Jede Woche schickt er 20-30 Tonnen per Luftfracht nach Deutschland, wo die Früchte in den verschiedenen Supermärkten landen. Im Jahr sind es 500 Tonnen, das ist die Haelfte des gesamten Papayaexports Ghanas. Weiterlesen

Heute ist Ihr letzter Tag. Die 40jährige Rachel Osabutey packt die letzten verbleibenden Hühner zusammen, und fängt mit ihren Mitarbeitern an, den kleinen Behelfsstall abzubauen, der 2 Wochen lang mitten auf der Straße in Accra stand. 2 Wochen lang, von 18. Dezember bis jetzt, den 1. Januar hat sie versucht, die letzten Hühner ihrer Geflügelfarm zu verkaufen, jetzt macht sie dicht.

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Kurzes Possenspiel.

Mitwirkende:

Tourist 1 Tourist 2 Polizistin 1 (In Uniform, Name bekannt) Polizist 2 (Ohne Namensschild, im zivilin Anzug)

Polizistin 3 (In Uniform, Name nicht bekannt)

Accra, Ghana. Stadtteil Legon, Polizeistation Legon, gegenüber der Universität. Touristen Opfer von Trickdieben. Sie wollen den Raub anzeigen.

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Letztes Jahr Anfang Dezember berichtete der Spiegel über Elektroschrott in Ghana. Die Süddeutsche Zeitung schon ein Jahr früher, im Herbst 2008. Der weltweit anfallende Elektronikmüll wird auf Müllkippen in Ghana, Indien, Indonesien oder China einfach abgeladen. Ein Großteil des Elektromülls landet illegal auf Müllkippen wie der in Accra in Ghana, denn offiziell wird in der EU nichts weggeschmissen, nur recycelt. Demzufolge werden nur wertvolle Rohstoffe exportiert, und kein giftiger Schrott, der krank macht.

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Ab Anfang Januar 2010 werde ich von dieser Stelle aus über meine Recherche zur Situation der Tomatenfarmer, Reisbauern und Hühnerzüchter in Ghana berichten.  Durch den Import von viel billigeren und teilweise subventionierten Nahrungsmitteln verliert die ghanaische Landwirtschaft zunehmend an… Weiterlesen

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