Stipendiaten der Heinz-Kühn-Stiftung bloggen ihre Recherchen und Erlebnisse.

Stipendiaten 2009

Wir sind nicht hier, um die Aussicht auf den heute überraschend ruhigen Atlantik zu genießen, Perlenketten zu kaufen oder uns auf einem Kamel am Strand entlang schaukeln zu lassen. Wir sind hier, weil es südlich vom Cap Spartel auch im Wortsinne Bahnbrechendes zu beobachten gibt: Die 45 Kilometer Atlantikstrand bis in die nächste Stadt Asilah werden nach und nach touristisch erschlossen. Das gleiche geschieht im Tangers Osten, um das Cap Malabata herum. Doch die dort entstehenden Hotels und Hotelanlagen muten fast niedlich an im Vergleich mit der Westküste – hier wird ein ganzer Landstrich umgepflügt, König Mohammed VI. persönlich hat Tanger zum neuen touristischen Zentrum Marokkos ausgerufen – nicht zuletzt für ihn selbst, der gleich mehrere Paläste am Cap Spartel besitzt. Und sein Ruf scheint Gehör gefunden zu haben: An den Küsten sind die Pinien- und Eukalyptuswälder abgeholzt und durch einen Wald von Kränen ersetzt worden. Weiterlesen

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Bis der Kaffee in Europa im Laden steht, geht er durch viele Hände. Die

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Stefan Kunze bildet die Trainer Francis und Lydia aus

Francis geht auf den Fussballplatz, um Leben zu retten. Er laesst suedafrikanische Schulkinder laufen, spielen, kicken. Er will sie nicht zu besseren Fussballern machen, sondern zu besseren Menschen. Francis ist einer der Trainer des ambitionierten Projektes Whizzkids United, das den Fussball nutzt, um Kindern wichtige Lebensregeln zu vermitteln. Vor allem geht es um ein Thema, das die Zukunft einer ganzen Generation bedroht – Aids. Weiterlesen

„Vor drei Jahren war hier noch nichts, nur das Haus“, sagt Berna Carintia Gómez Argeñal. Jetzt steht hinter dem Haus ein Ziegenstall mit fast 30 Ziegen und in einer kleinen Oase daneben wachsen Bananen, Papayas und andere Früchte. Ihre Kinder trinken Milch, die Familie isst regelmäßig Fleisch und Gemüse – und Berna hat ein Einkommen. All das ist in der trockenen Gegend von Malpaisillo nicht selbstverständlich. Zwei Dinge haben das Leben der Familie verändert: die Ziegen und der Wassertank.

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„Hier, direkt hinter dem großen Baum dort, da fing mein Land an,“ erklärt James Sapong, und zeigt mit dem Finger auf eine riesige Geröllhalde, „da standen früher Palmen, Ananasbüsche, Yamstauden, Orangen- und Papayabäume, ich habe damit meine Frau und meine 5 Kinder ernährt, jetzt habe ich nichts mehr.“ Vor einem halben Jahr  begruben riesige Bagger der Goldfirma Anglo Gold Ashanti sein Land unter den Geröllmassen, die beim Goldabbau anfielen. Der Konzern bot ihm 7400 ghanaische Cedi (ca. 3700 Euro) Entschädigungszahlung an, doch er lehnte ab.

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As the president of the Western House of Chiefs for the last 8 years and the Vice-President of the National House of Chiefs for 6 years Awulae Attibrukasa (48) spoke about his concerns about the recent oil discovery and building of the first platforms offshore. The oil found of the summer of 2007 for the Ghanaian coast contains about three billion barrels. The oilfield is situated offshore around Cape Three point and in December 2009 the exploration and building of the first oil platforms started. Many concerns about the possible negative effects of the oil found where given by Awulae Attibrukasa. He criticised on the government in earlier meetings and publications.

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Ohne größere Effizienz und eine höhere Industrialisierung der Landwirtschaft kann Ghana international nicht mithalten.  Es ist für Produzenten im Land nicht nur problematisch, Produkte zu exportieren, aufgrund der niedrigen Einfuhrzölle sind Importprodukte oft billiger, als die im Land hergestellten Güter.

Der Tomatendosenfabrikant Kwabena Adu Gyamfi hat bittere Erfahrungen gemacht. Doch sein Problem waren nicht die Importe, sein Problem waren die Produktionsbedingungen in Ghana.

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Eric de Vaan wollte 2 Monate an einem AIDS – Präventionsprojekt in Kumasi, der zweitgrößten Stadt in Ghana teilnehmen. Er und 7 andere sollten an Schulen über die Gefahren von ungeschütztem Geschlechtsverkehr informieren. Für sein Engagement zahlte er 200 Euro, dafür sollte er ein Dach über dem Kopf erhalten. Weiterlesen

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