Bolivien

Ressourcenknappheit ist ein schönes Wort. Es klingt intelligent. Und es passt eigentlich immer. Völlig egal, wo oder wann eine Ressource zur Neige geht – das Wort lässt sich einfach mal gemütlich aus dem Sessel heraus gebrauchen. So rein theoretisch. Was… Weiterlesen

Etwa seit dem Jahr 2000, meint Marino Ayaviri, habe sich das Klima in Llica verändert. Vor allem der Niederschlag sei sehr viel unregelmäßiger geworden. „Früher fiel der Regen zu seiner Zeit. Heute regnet es irgendwann. Und wenn, dann dringt der… Weiterlesen

Ich bin in Uyuni. Die Stadt ist nicht gerade ein Schmuckstück moderner Stadtplanung. Und trotzdem besteht sie zur Hälfte aus Reiseveranstaltern und Hotels. Der Grund ist einfach: Uyuni liegt am Rand des gleichnamigen Salzsees, dem Salar de Uyuni. Er ist… Weiterlesen

Meine Recherche zum Klimawandel in Bolivien startete in Santa Cruz de la Sierra. Vor 60 Jahren war Santa Cruz eine Kleinstadt mit rund 50 000 Einwohnern, irgendwo im bolivianischen Tiefland. Heute leben in der Metropolregion über zwei Millionen Menschen. Die… Weiterlesen

Fast drei Stunden geht es über den Salzsee, im großen Reisebus. Asphaltierte Straßen gibt es hier nicht. Und Gringos, die im Bus nach Llica mitfahren, eigentlich auch nicht. „Mama, da steht ein Gringo vor der Tür“, lautet daher auch die herzliche Begrüßung im Rathaus von Llica. Wo ich eigentlich hätte empfangen werden sollen. Weiterlesen

Beide tragen Bärte, beide haben schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Und beide beschäftigen sich seit einigen Jahren mit dem Lithium. Das war’s dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten von Luis Alberto Echazú und Juan Carlos Zuleta. Weiterlesen

Fußballspielen auf vierspurigen Straßen, Fahrradfahren, durchatmen (ohne den Duft veralteter Dieselmotoren abzubekommen): Das alles war am Sonntag plötzlich möglich, während der Wahlen in Bolivien. Das Alkoholverbot wurde allerdings gegen Abend etwas lockerer gesehen, wegen des großen Erfolgs eines gewissen Herrn Morales. Weiterlesen

Es ist ein ungewohntes Bild, das sich den Menschen an diesem Sonntag in La Paz bietet. Die stinkenden Metallkarawanen, die sich sonst geräuschvoll Tag und Nacht durch ihre Stadt schieben, sind verschwunden. „Es ist der Tag des Zufußgehens“, hatte mir… Weiterlesen

Josefina Quispe schaut in die Ferne. Am Horizont glitzern die schneebedeckten Gipfel des Illimani. Der Ausblick aus den Gondeln ist atemberaubend, auch für alt eingesessene Pacenos, die Einwohner der Stadt La Paz. Beim Anblick des roten Häusermeers, über das… Weiterlesen

Seit ich La Paz verlassen habe, sind erst zwei Tage vergangen. Aber es fühlt sich viel länger an. Weil einiges passiert ist. Hier schon mal eine Kurzfassung: Zug entgleist, Auto im Schlamm stecken geblieben, riesige Lithium-Pools besichtigt, mitten im Nichts nicht abgeholt worden, mit einem wütenden Taxifahrer über Sozialismus diskutiert, bolivianische Batterien gesehen, das höchste Bier der Welt getrunken. Weiterlesen

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