Stipendiaten der Heinz-Kühn-Stiftung bloggen ihre Recherchen und Erlebnisse.

Bolivien

Ressourcenknappheit ist ein schönes Wort. Es klingt intelligent. Und es passt eigentlich immer. Völlig egal, wo oder wann eine Ressource zur Neige geht – das Wort lässt sich einfach mal gemütlich aus dem Sessel heraus gebrauchen. So rein theoretisch. Was… Weiterlesen

Fast drei Stunden geht es über den Salzsee, im großen Reisebus. Asphaltierte Straßen gibt es hier nicht. Und Gringos, die im Bus nach Llica mitfahren, eigentlich auch nicht. „Mama, da steht ein Gringo vor der Tür“, lautet daher auch die herzliche Begrüßung im Rathaus von Llica. Wo ich eigentlich hätte empfangen werden sollen. Weiterlesen

Fußballspielen auf vierspurigen Straßen, Fahrradfahren, durchatmen (ohne den Duft veralteter Dieselmotoren abzubekommen): Das alles war am Sonntag plötzlich möglich, während der Wahlen in Bolivien. Das Alkoholverbot wurde allerdings gegen Abend etwas lockerer gesehen, wegen des großen Erfolgs eines gewissen Herrn Morales. Weiterlesen

Es ist ein ungewohntes Bild, das sich den Menschen an diesem Sonntag in La Paz bietet. Die stinkenden Metallkarawanen, die sich sonst geräuschvoll Tag und Nacht durch ihre Stadt schieben, sind verschwunden. „Es ist der Tag des Zufußgehens“, hatte mir… Weiterlesen

Josefina Quispe schaut in die Ferne. Am Horizont glitzern die schneebedeckten Gipfel des Illimani. Der Ausblick aus den Gondeln ist atemberaubend, auch für alt eingesessene Pacenos, die Einwohner der Stadt La Paz. Beim Anblick des roten Häusermeers, über das… Weiterlesen

Seit ich La Paz verlassen habe, sind erst zwei Tage vergangen. Aber es fühlt sich viel länger an. Weil einiges passiert ist. Hier schon mal eine Kurzfassung: Zug entgleist, Auto im Schlamm stecken geblieben, riesige Lithium-Pools besichtigt, mitten im Nichts nicht abgeholt worden, mit einem wütenden Taxifahrer über Sozialismus diskutiert, bolivianische Batterien gesehen, das höchste Bier der Welt getrunken. Weiterlesen

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