Stipendiaten der Heinz-Kühn-Stiftung bloggen ihre Recherchen und Erlebnisse.

Ruanda Kigali

Mein Rekord-Minibus: 19 Personen

Nach nunmehr einigen Wochen habe mich an Afrika gewöhnt. Die Armut in Ruanda ist für mich inzwischen Alltag. Das Mitleid und Erschrecken ist der Erkenntnis gewichen, dass diese Menschen ihr Leben so gewöhnt sind. Sie sind arm aber glücklich. Sie leiden nicht unter ihrer Armut, weil sie etwa einmal reich waren.

Trotzdem kann man natürlich einiges tun, um ihre Lebensumstände zu verbessern. Daran arbeiten hier auch viele Leute jeden Tag sehr hart. Fährt man durch die Straßen von Kigali, dann sieht man das „Who is who“ der internationalen Entwicklungsorganisationen: World Vision, US Aid, UNICEF, UNHCR, World Food Program, World Relief, GIZ, OLPC und viele anderen haben hier ihre Büros. Sie alle haben Hilfsprojekte in praktischen allen Regionen des Landes.

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