Heinz Kühn Blog

Stipendiaten der Heinz-Kühn-Stiftung bloggen ihre Recherchen und Erlebnisse.

„Klar, kommt vorbei“, sagt Helmut Lutz sofort auf die Frage, ob es möglich sei, seine Papayafarm zu besuchen, „wir treffen uns um 9 auf dem Parkplatz der Accra Mall, von da sind es 3 Stunden bis zu meiner Plantage in der Voltaregion.“ Der 50-jährige ist Ghanas größter Papayaexporteur. Jede Woche schickt er 20-30 Tonnen per Luftfracht nach Deutschland, wo die Früchte in den verschiedenen Supermärkten landen. Im Jahr sind es 500 Tonnen, das ist die Haelfte des gesamten Papayaexports Ghanas. Weiterlesen

Die Menschen auf dem Land werden vom Staat allein gelassen, sagt der Agrarexperte Manuel Fandiño. Sie leben fast ausschließlich von Reis und Bohnen. Dabei habe Nicaragua ein großes Potenzial: Die Chancen des Landes liegen in ökologisch produzierten Grundnahrungsmitteln, in der nachhaltigen Produktion von Holz und Fleisch. Fandiño arbeitet seit mehr als 20 Jahren mit den Campesinos in Nicaragua. Seit über 10 Jahren ist er Direktor der Zeitschrift "enlace". Weiterlesen

Heute ist Ihr letzter Tag. Die 40jährige Rachel Osabutey packt die letzten verbleibenden Hühner zusammen, und fängt mit ihren Mitarbeitern an, den kleinen Behelfsstall abzubauen, der 2 Wochen lang mitten auf der Straße in Accra stand. 2 Wochen lang, von 18. Dezember bis jetzt, den 1. Januar hat sie versucht, die letzten Hühner ihrer Geflügelfarm zu verkaufen, jetzt macht sie dicht.

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Vier Tage lang war Reena Kumari Mahara verschwunden. Mit leiser Stimme erzählt die Zwölfjährige, wie der Bruder ihrer Schwägerin versprochen hatte, sie zum Einkaufen mit in die Stadt zu nehmen. Sie hatte ihm geglaubt – und landete in einem Zug nach Indien. Er hatte sie verkauft.

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Kurzes Possenspiel.

Mitwirkende:

Tourist 1 Tourist 2 Polizistin 1 (In Uniform, Name bekannt) Polizist 2 (Ohne Namensschild, im zivilin Anzug)

Polizistin 3 (In Uniform, Name nicht bekannt)

Accra, Ghana. Stadtteil Legon, Polizeistation Legon, gegenüber der Universität. Touristen Opfer von Trickdieben. Sie wollen den Raub anzeigen.

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Letztes Jahr Anfang Dezember berichtete der Spiegel über Elektroschrott in Ghana. Die Süddeutsche Zeitung schon ein Jahr früher, im Herbst 2008. Der weltweit anfallende Elektronikmüll wird auf Müllkippen in Ghana, Indien, Indonesien oder China einfach abgeladen. Ein Großteil des Elektromülls landet illegal auf Müllkippen wie der in Accra in Ghana, denn offiziell wird in der EU nichts weggeschmissen, nur recycelt. Demzufolge werden nur wertvolle Rohstoffe exportiert, und kein giftiger Schrott, der krank macht.

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Kaum rumpelt der Jeep über die letzten Meter Ackerfurche in Richtung Dorfplatz, schon strömen von überall die Bewohner zusammen. Sie haben einiges zu besprechen.

Vor allem Kinder, Frauen und Alte leben in dem Dorf im Danusha-District im Süden Nepals. Die… Weiterlesen

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