Stipendiaten der Heinz-Kühn-Stiftung bloggen ihre Recherchen und Erlebnisse.

Nur noch rund 58 Stunden –  dann sitze ich im Flieger. Das Ziel: Oman. Die nächsten Wochen wird das Sultatant, genauer die Hauptstadt Muscat mein Aufenthaltsort sein…

Acht Monate sind seit der Zusage der Heinz-Kühn-Stiftung vergangen. Doch erst mal ein wenig zur Person:
Mein Name ist Sabine Burgstädt. Ich gehöre zu den Stipendiaten des Jahrgangs 2011. Im „normalen“ Leben arbeite ich als Redakteurin bei einer großen Medien- und Kommunikationsagentur. Doch in Kürze wird mein Alltag ganz anders aussehen. Dafür fliege ich fast 7 Stunden – vom kalten, winterlichen Deutschland ins sonnige Oman. Orientalisches Flair statt Adventszeit, was für ein Kontrast. Aber ich wollte es ja nicht anders.

Was wird mich erwarten? Hoffentlich viele interessante Gespräche und Erlebnisse – insbesondere mit Frauen. Denn die sind die Hauptpersonen bei meinen Recherchen. Frauenförderung in einem traditionell islamisch geprägten Land habe ich mein Thema genannt. Dafür will ich omanische Frauen aus unterschiedlichen Bereichen treffen, mit ihnen über Bildungschance, beruftliche Föderung, die Vereinbarkeit von Job und Familien und ihre Position in der Gesellschaft sprechen. Denn entgegen gängiger Vorurteile sind Frauen im Oman keinesfalls aus dem öffentlichen Leben „verbannt“. Einige Kontakte habe ich in den letzten Monaten schon geknüpft, moderne Kommunikation via Internet erleichtert einem die Reisevorbereitung doch ungemein. Vor Ort werden hoffentlich noch weitere hinzukommen und mir einen Blick hinter den Schleier ermöglichen 🙂

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