Stipendiaten der Heinz-Kühn-Stiftung bloggen ihre Recherchen und Erlebnisse.

Johan von Mirbach

„Klar, kommt vorbei“, sagt Helmut Lutz sofort auf die Frage, ob es möglich sei, seine Papayafarm zu besuchen, „wir treffen uns um 9 auf dem Parkplatz der Accra Mall, von da sind es 3 Stunden bis zu meiner Plantage in der Voltaregion.“ Der 50-jährige ist Ghanas größter Papayaexporteur. Jede Woche schickt er 20-30 Tonnen per Luftfracht nach Deutschland, wo die Früchte in den verschiedenen Supermärkten landen. Im Jahr sind es 500 Tonnen, das ist die Haelfte des gesamten Papayaexports Ghanas. Weiterlesen

Kurzes Possenspiel.

Mitwirkende:

Tourist 1 Tourist 2 Polizistin 1 (In Uniform, Name bekannt) Polizist 2 (Ohne Namensschild, im zivilin Anzug)

Polizistin 3 (In Uniform, Name nicht bekannt)

Accra, Ghana. Stadtteil Legon, Polizeistation Legon, gegenüber der Universität. Touristen Opfer von Trickdieben. Sie wollen den Raub anzeigen.

Weiterlesen

Letztes Jahr Anfang Dezember berichtete der Spiegel über Elektroschrott in Ghana. Die Süddeutsche Zeitung schon ein Jahr früher, im Herbst 2008. Der weltweit anfallende Elektronikmüll wird auf Müllkippen in Ghana, Indien, Indonesien oder China einfach abgeladen. Ein Großteil des Elektromülls landet illegal auf Müllkippen wie der in Accra in Ghana, denn offiziell wird in der EU nichts weggeschmissen, nur recycelt. Demzufolge werden nur wertvolle Rohstoffe exportiert, und kein giftiger Schrott, der krank macht.

Weiterlesen

Archive