Stipendiaten der Heinz-Kühn-Stiftung bloggen ihre Recherchen und Erlebnisse.

Vientiane

Golden glitzert der That Luang in der Sonne. Weithin sichtbar ragt eine der wichtigsten buddhistischen Pilgerstätten der Welt auf. Eine architektonische Mischung aus Obelisk, Stufenpyramide und buddhistischem Tempel. Der oberste buddhistische Führer des Landes wohnt im benachbarten Wat.

Einmal im Leben sollte man als Buddhist hier gewesen sein, bekomme ich erklärt. Und daran halten sich offenbar auch alle. Genau wie jeder Mann einmal im Leben als Mönch im Kloster gewesen sein soll, wenn seine Eltern sterben oder alternativ bevor er heiratet. 9 Tage sollten es mindestens sein. Meine Umfrage unter Laoten hat ergeben, dass nicht alle diese Zeitspanne schaffen. Dafür bleiben aber auch viele länger, wie Seang und sein Freund, die die Lehren Buddhas jetzt schon seit 4 Jahren studieren.

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Etwa 400.000 Einwohner leben im Einzugsgebiet der laotischen Hauptstadt Vientiane am Mekong. Verglichen mit den großen Metropolen der Welt ist Vientiane also eine ruhige Kleinstadt. Aber genau das macht den gemütlichen Reiz der Hauptstadt aus. Zwar geht es hier auch mal laut und trubelig zu, aber niemand ist gestresst oder in Hektik. Lao PDR – ist die offizielle Bezeichnung des kommunistischen Staates. Böse Zungen behaupten, die Abkürzung stehe für „Please Don´t Rush“ – bloß keine Eile.

Die Stadt ist eine skurrile Mischung aus schicken Neubauten, Bruchbuden, improvisierten Baustellen und Müllkippen und alle paar hundert Meter steht dann mitten in diesem wuselnden Chaos ein Wat, also ein buddhistischer Tempel, in dessen Schatten dutzende orange gewandete Mönche sitzen.

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