Jinotega

Ein Stück selbstbestimmte Wertschöpfungskette

Der faire Handel (Fair Trade) hat den Anspruch mit diesem Muster zu brechen, der Profit soll vor allem bei den Produzenten bleiben. Der zentrale Mechanismus dafür ist die Preisgestaltung. Das Prinzip von Fair Trade: Die Kleinbauern/Kooperativen bekommen für den Kaffee immer einen Bonus auf den Weltmarktpreis und niemals unter einem bestimmten Wert (meist etwa 130 US-Dollar pro Sack Kaffee). Die Kooperativen lassen sich von einem internationalen Kontrolleur für ihre Arbeitsbedingungen zertifizieren und werben damit, dass ihr Kaffee fair produziert und gehandelt wird.

Weder fair noch marktwirtschaftlich?

Für den Agrar-Experten Manuel Fandiño ist der „mercado justo“ weder ein Markt noch ist er fair: „Der Unterschied ist minimal, damit verändert sich das Leben nicht und es erlaubt den Kleinbauern auch nicht, Eigenkapital aufzubauen, um zu investieren.“ Die Direktorin der Kooperative Soppexcca, Fatima Ismael, sieht das anders: „Es geht nicht nur um den Preis.“ Für sie steht die Frage im Mittelpunkt, wie viel der Wertschöpfungskette die Produzenten kontrollieren können.

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Bis der Kaffee in Europa im Laden steht, geht er durch viele Hände. Die

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Donnerstag Nacht 01:00 Uhr in Monterrey in der Nähe von Jinotega:

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