Tourismus

Während der Amtszeit des früheren Präsidenten Saakaschwili (2000er Jahre) hat sich Georgien rasant modernisiert. Er hat es geschafft, Georgien von Korruption zu befreien, den Weg Richtung Westen zu ebenen und er hat die Städte modernisiert – man spricht von der… Weiterlesen

Na gut, ein Südsee-Paradies sieht anders aus. Einsamere Strände mit weißerem Sand, mehr Palmen und weniger streunende Hunde. Trotzdem ist Baloy ein hübsches Fleckchen Erde, und wer hier wohnen darf, hat es gut getroffen im Leben. In Baloy also treffe… Weiterlesen

Ja, nein, vielleicht: Die Frage, nach Myanmar zu reisen, ist auch eine moralische.

Die Gründe für den Tourismus-Boom in Myanmar sind vielfältig, entschieden hängt er aber mit dem eingeleiteten Demokratisierungsprozess des Landes zusammen. In Zeiten der Militär-Diktatur war die Entscheidung… Weiterlesen

Kasun, 28, Musiker, Fahrer

 

Kasun ist hübsch. Ungewöhnlich hübsch – er hat keine groben Gesichtszüge, hat kleine, kurze, gegelte schwarze Locken, dekoriert mit einer verspiegelten Fliegerbrille. Er ist schlank, trägt stets ein figurbetontes schwarzes langes Hemd und eine lässige… Weiterlesen

Caim, 37, Surflehrer, Tuktukdriver, Safariguide, Ex-Polizist in Katar, Ex-Fischerjunge

Caims Lieblingsspruch ist: „If you are happy I am happy“. Er flirtet, surft, organisiert. Und spottet Elefanten oder arrangiert Dschungel-Tuktuk-Touren. Ein Mann für alle Fälle, die Surfer lieben ihn dafür. Caim… Weiterlesen

Gestatten, mein Name ist Nicole Graaf und ich bin auch eine der elf Glücklichen, die in diesem Jahr mit einem Heinz-Kühn-Stipendium einen anderen Erdteil erleben dürfen. Mich führt die Reise in die Mongolei, ein Land, über das man bei uns… Weiterlesen

Irgendwann hat der Zug den falschen Abzweig genommen, hat das falsche Idealbild von Tanger sich durchgesetzt, meint Mohammed Mrini: „Viele sehen die Stadt heute so: In Tanger verdienen wir einen Haufen Geld, das wir im Casino ausgeben, tagsüber spielen wir Golf – das ist eine ungute Entwicklung, von der die Stadt nichts hat.“ Seiner Meinung nach müsste man mehr auf Kulturtourismus setzen und mehr aus dem internationalen Flair Tangers und der Tatsache machen, dass man von Spanien aus in Nullkommanichts in Afrika ist und einfach mal so den Kontinent wechseln kann. Weiterlesen
Wir sind nicht hier, um die Aussicht auf den heute überraschend ruhigen Atlantik zu genießen, Perlenketten zu kaufen oder uns auf einem Kamel am Strand entlang schaukeln zu lassen. Wir sind hier, weil es südlich vom Cap Spartel auch im Wortsinne Bahnbrechendes zu beobachten gibt: Die 45 Kilometer Atlantikstrand bis in die nächste Stadt Asilah werden nach und nach touristisch erschlossen. Das gleiche geschieht im Tangers Osten, um das Cap Malabata herum. Doch die dort entstehenden Hotels und Hotelanlagen muten fast niedlich an im Vergleich mit der Westküste – hier wird ein ganzer Landstrich umgepflügt, König Mohammed VI. persönlich hat Tanger zum neuen touristischen Zentrum Marokkos ausgerufen – nicht zuletzt für ihn selbst, der gleich mehrere Paläste am Cap Spartel besitzt. Und sein Ruf scheint Gehör gefunden zu haben: An den Küsten sind die Pinien- und Eukalyptuswälder abgeholzt und durch einen Wald von Kränen ersetzt worden. Weiterlesen

Archive