Armut

Na gut, ein Südsee-Paradies sieht anders aus. Einsamere Strände mit weißerem Sand, mehr Palmen und weniger streunende Hunde. Trotzdem ist Baloy ein hübsches Fleckchen Erde, und wer hier wohnen darf, hat es gut getroffen im Leben. In Baloy also treffe… Weiterlesen

Das L.A. Cafe in Manila: Trinken und Flirten 24/7

„Kein Besuch!“ So freundlich die Frau an der Rezeption ist, so bestimmt macht sie klar, was hier nicht erwünscht ist. Hier, das ist ein Guesthouse in Malate, einem trubeligen Viertel von… Weiterlesen

„Wenn ich aufstehe, höre ich den Lärm der Sprengungen, meine Nase juckt und mein Blick ist trüb“, erzählt Alberto Mejía. Der 70-Jährige hat graue Krauselocken, sein Blick ist fest, doch durch die matten Augen schwingt eine Mischung aus Traurigkeit und… Weiterlesen

Im IHub in Nairobi ist an diesem Morgen besonders viel los. Direkt im Eingangsbereich findet offenbar gerade eine Schulung statt. Frontalunterricht, wenn man so will. Auf einer Leinwand läuft ein Video, in dem irgendjemand irgendwem irgendein Computerprogramm erklärt. Ob mit… Weiterlesen

Vor etwa 18 Jahren hat auch Inge Langefeld ihr Herz für Kenia entdeckt. Nur ein paar Kilometer entfernt von Gudrun Dürrs Kinderdorf, im Örtchen Mwabungo ist ihr Lebenswerk entstanden. „Ich habe gemerkt, dass in Kenia speziell die Förderung von Mädchen… Weiterlesen

Eigentlich wollte ich ja bloß ein Fußballspiel sehen. Henry hatte mir erzählt, dass bei ihm im Dorf die Schulen ein Turnier veranstalten und das konnten wir uns – Gustav, der gerade  an der Küste Urlaub macht und ich –… Weiterlesen

„Meine Mutter hat immer Männer nach Hause gebracht. Und da gab es diesen einen, der hat es auch bei mir versucht. Wenn meine Mutter im Pub gearbeitet hat, dann waren wir alleine mit diesem Mann. Ich war etwa 12 damals.… Weiterlesen

„Einmal hin einmal her, rundherum das ist nicht schwer…. Theo spann den Wagen an, denn der Wind treibt Regen übers Land… Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten…“.– Ja, wer kann wohl erraten, warum und weshalb der Wind derlei… Weiterlesen

Wir (Rita, ihr Askari Albert und ich) sind gerade aus dem Matatu ausgestiegen, das uns an den Rand von Kibera gebracht hat, dem größten Slum Kenias. Auf der Straße ein sonderbarer Protestzug: ein paar Polizisten auf Motorrädern, Musik dröhnt zu… Weiterlesen

„Ich kann mir keine Krankenversicherung leisten.“ Margret spricht diesen einfachen, schnörkellosen, entsetzlichen Satz ruhig, nüchtern und ohne Selbstmitleid in der Stimme aus. Ich verspüre sofort Bewunderung, Mitleid und irgendwie auch den unwillkürlichen Wunsch, mit dieser Frau befreundet zu sein. Sie… Weiterlesen

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